Verknüpft man physische Merchandiseartikel mit digitalem Content und schafft damit eine nahtlose Fan-Experience, dann nenne ich das phygital. Die Brücke wird oftmals mittels eines NFC Chips und einem Landingpage-Builder erreicht.
Was kann Phygital Merch?
Aus Creator- und Artist-Perspektive ist es eine kreative Spielwiese, auf der Merchandiseartikel um limitierten Content erweitert werden können. Ich denke hier an Demo-Tracks, Bonusvideos oder Community Content.
Für Fans fühlt sich das Merchandise-Item wertiger und spezieller an. Im besten Fall kann das Produkt personalisiert werden und es entsteht ein exklusives Hashtag#Collectible. Superfans lieben das! Jedes Tragen wird zum Statement.
Für Managements bietet diese Option einen sehr smoothen Weg um 1st Party Data bzw. Fan Daten zu aggregieren.
Die Lücke zwischen analog verkauftem Merch und digtitalem Datenbestand wird damit geschlossen. Vielmehr noch, man kann sich tatsächlich dem Aufbau einer Community widmen, special Drops adressieren, Early-Access Angebote schaffen.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig, wie die Fantasie der Marketers reicht.